4. April 2009

lang ist es her

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hätte ja nicht gedacht, das man mit nen paar wenigen zutaten doch noch was anständiges zusammenkriegt. Und nein geht gerade nicht ums essen.

will es mal mit nem liedtext ausdrücken

Narben (bo)

Ich blicke auf meine Narben
Zeichen von vergangenen Tagen
Schnitte so tief und wahr
Geschichten von dem, der ich mal war
Wunden der Zeit
für immer mein Kleid
Schwer zu legen.
Sind sie ein Fluch ? Oder mein Segen ?

Ein Buch in Haut geschrieben
ein lebenslanger Spiegel
begraben in der Zeit
im Nebel der Vergangenheit
Die Narben auf unseren Seelen
die Stimmen im Gang des Lebens
Hand aufs Herz !
Spürst du den Schmerz ?

Ich weiss was mich erwartet
Ich kenne dieses Bild
Ich kenne meine Wege
und ich weiss dass ich sie nicht mehr gehen will.


es geht mir gut
danke

7. März 2009

verliebt oder Liebe ?

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„Ich bin total verliebt! Das Leben ist sooo wunderschön…!” sagte eine Freundin letztens zu mir…zwei Wochen später war sie total zerstört…? Das Verliebtsein war schon wieder zu Ende.

Normalerweise sollte aus dem Verliebtsein Liebe entstehen. Nur ist das in der Realität eher seltener der Fall. Auch weil viele den Unterschied zwischen Verliebtsein und Liebe nicht kennen.

Ich kann mich innerhalb von Sekunden verlieben. Dazu brauch ich nur ein paar Grundinformationen und schon stelle ich mir in meinen Träumen das Idealbild zusammen.

Verliebtsein ist ein Zustand des Träumens, Erwartens und der Phantasie

Warum sonst, kommt nach dem Zustand des Verliebtseins oft der Zustand, das man sich nicht mehr ausstehen kann?

Verliebtsein hat auf jeden Fall etwas mit Unsicherheit zu tun und kommt daher auf jeden Fall vor dem Zustand der Liebe. Nun, wie kann sich aus dem Verliebtsein Liebe entwickeln? Und ist dem Empfinden von Liebe unbedingt der Zustand des Verliebtseins vorauszugehen? Man hört Unterschiedliches, manche meinen, ohne verliebt zu sein könne keine wahre Liebe entstehen, andere meinen, wahre Liebe kann sich über Jahre ohne einmal verliebt gewesen zu sein, entwickeln. Auf jeden Fall unterscheidet die Liebe vom Verliebtsein die Tatsache, dass man eine Person voll und ganz kennen gelernt haben muss. Hierbei haben wir schon unser erstes Problem! Wann kann ich sagen, dass ich eine Person voll und ganz kennen gelernt habe? Es wird immer wieder neue Situationen geben, in denen sich neue Seiten einer Person zeigen können, 100% einer Person werde ich also nie kennen. Also muss der Zustand der Liebe auch einen gewissen Unsicherheitsfaktor mit einschließen, den man gewillt ist zu akzeptieren und der kein Grund ist für das Entstehen von Unsicherheit und Nichtvertrauen.

Liebe ist ein Zustand, in dem man sich verstanden und sicher fühlt. Beide Personen fühlen sich absolut wohl in der Beziehung.

In diesem Sinne

ILD




4. März 2009

Ich bin normal...

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... diese Erkenntnis hört sich auf den ersten Blick banal an. Wenn man aber etwas tiefer in die Materie reinschnuppert- versteht man das.
Wie ich darauf komme? Ganz einfach. Mein Unterbewußtsein hat dermaßen Rabatz gemacht und ich habe es zwar gemerkt und doch die falschen Schlüsse gezogen. Schlimmer noch- ich habe mir und meiner Persönlichkeit (oder das was davon übrig war) die Schuld daran gegeben. Doch im Grunde war es die Person gegenüber, welche von Anfang an falsch gespielt hat und nun da es sowas wie nen Beweis für die vielen falschen Worte (auch Lügen genannt) gibt, wird es ziemlich klar. Ich bin nicht verrückt, nein nur übermäßig sensibilisiert für Gefühle. Hätte halt nur auf die Stimme im Unterbewußtsein schon viel früher hören sollen. Zum Glück habe ich nur Zeit verschwendet und nicht mein Herz verloren. Und ich bin froh das dadurch jemand ne Chance bekommen hat, der es viel mehr verdient hat und bei dem mein Gefühl etwas ganz anderes sagt.
Ich bin normal...

Danke

1. März 2009

gelesen

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Eingeschlossen

In einer Welle aus Empfindungen
sitze ich hier.
Unfähig einen Gedanken zu fassen.
In mir ist so viel.
Und doch hat eine unglaubliche Leere
von mir Besitz ergriffen.
Unfähig zu sagen,
was mich quält
sitze ich hier.
- Allein -
Eingeschlossen
In der Traum- und Gedankenwelt
meines Unterbewusstseins.

(unbekannt)

12. Februar 2009

Menschenkenntnis

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Menschenkenntnis ist die Fähigkeit, individuelle und typische Charakteristika von Einzelpersonen und Personengruppen zutreffend vorhersagen, erkennen und berücksichtigen zu können. Menschenkenntnis resultiert aus Erfahrungen im Umgang mit vielen und unterschiedlichen Menschen.

Mit meinen stolzen 29 jahren kann ich ja nun doch auf meine eigene menschenkenntnis vertrauen. Das sah vor nen paar jahren noch anders aus. Einerseits begründet in den eigenen selbstzweifeln (ich weiss doppelt gemoppelt von selbst und eigenen) und andererseits durch nen paar fehldiagnosen bestätigt. Doch wie in so vielen bereichen gewinnt man ja auch an lebenserfahrung. Diese gekonnt umgesetzt, führt zweifelsfrei auch zu einer verbesserung der menschenkenntnis.
Paart man diese wiederum mit den weiblichen Instinkten (also diesen zu vertrauen war nicht einfach) kann also gar nichts mehr schief gehen. Viele würden es misstrauen nennen- ich nenne es vorsicht. Und diese vorsicht hat schon manches mal verhindert, das ich den verstand außer acht lasse und mich von gefühlen leiten lasse.
Und wenn frau dann wieder mal merkt, das sie durchaus mit der einschätzung eines menschen recht hatte, so ist das gefühl der bestätigung und dem wissen der eigenen menschenkenntnis vertrauen zu können, der lohn.

11. Februar 2009

Enttäuschung o.ä.

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Enttäuschung ist eine emotionale Erkenntnis, die eine Täuschung beseitigt. Damit ist sie ein Antonym zu Täuschung. Enttäuschung entsteht durch die Nichterfüllung von Hoffnungen und Erwartungen. Das darauf folgende Enttäuschtsein drückt sich oft in Niedergeschlagenheit und Traurigkeit aus.

Nur ist die Zeitspanne der Traurigkeit genauso variabel wie vieles andere.

Tja, während man auf das große Glück wartet, übersieht man häufig das kleine Glück, welches sich direkt vor der Nase befindet.

In diesem Sinne...

Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben. (Albert Einstein)

9. Februar 2009

weiter

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Mit der Zeit lernst du, dass manche Menschen zu dir halten, weil du so bist wie du bist.
Und andere Menschen wenden sich ab, weil du nicht so bist, wie sie dich gern hätten.


28. Januar 2009

Schriftdeutung

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gesehen bei www.graphologies.de
Auswertung:

Kathrin ist ein impulsiver, unsteter, vielseitiger und unkonventioneller Typ.
Es fällt ihr nicht leicht, sich anzupassen.

Kathrin ist von sich überzeugt und hat eine eigene Meinung.
Sie lässt sich von anderen nicht so leicht beeinflussen,
auch nicht von einem "Das gehört sich aber so."

Kathrin ist ein Gewohnheitsmensch.
Sie ist mit einer praktischen Intelligenz ausgestattet,
die ihr erlaubt, rationell zu arbeiten,
und zwar im Privat- wie auch im Berufsleben.
Für sie ist verbindliches Auftreten und Arbeiten selbstverständlich.

Sie ist sinnlich, warmherzig, gemütlich und phantasievoll.
Im Großen und Ganzen wirkt sie gelassen bis uninteressiert,
wenn sie aber von einer Sache überzeugt ist, überrascht sie
ihre Umwelt durch ihr überschwängliches und begeisterungsfähiges Auftreten.

Sie ist lebhaft und kontaktfreudig.
Mit viel Verständnis für die Belange anderer.

Kathrin ist ein sehr gefühlsbestimmter Mensch.
Oft werden Entscheidungen gefühlsmäßig gefällt, obwohl bei
rein rationeller Überlegung eine andere Entscheidung die richtige wäre.

Sie versucht, die eigene Meinung durchzusetzen.
Wenn sie etwas besser weiß als andere, muss sie es ihnen auch unbedingt mitteilen.

Kathrin ist überdurchschnittlich intelligent.
Nüchtern und zweckmäßig bewältigt sie ihre Aufgaben.

Kathrin ist anderen Menschen gegenüber immer offen und aufgeschlossen.
Der Umgang mit Menschen macht ihr Spaß,
der ideale Arbeitsplatz ist da, wo sie mit anderen Menschen zu tun hat.

Kathrin ist sehr stark um Gerechtigkeit bemüht.
Sie versucht stets, sich für andere einzusetzen.

Kathrin wirkt oft etwas nervös und wenig entspannt.

Sie hat ihre eigene Meinung,
die auch gegen äußere Widerstände durchgesetzt werden,
unabhängig von der Meinung anderer.

25. Januar 2009

Neulich tief in der Nacht

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allgemeiner Aufbruch gegen 2:15 Uhr
rauf auf die Straße bis an die 1. Kreuzung
eine fährt links - die andere rechts.
dann keine 20m hin - Kelle-
POLIZEI- allgemeine Verkehrskontrolle
so nervös war ich lange nicht.

Und das hat man mir voll angemerkt. Zusätzlich noch hohe Stiefel an und beim Gang ums Auto etwas gestrauchelt.
Na ja Warndreieck und Verbandskasten ok, Papiere ok - nur meine Kennzeichenbeleuchtung sei defekt.
und dann kam sie die Frage:

Sind sie mit einem Alkoholtest einverstanden ???

Um es vorweg zu nehmen - das Gerät zeigte 0,0 Promille an- aber alleine wie ich das Röhrchen da anstöpseln sollte und das nicht hinbekommen habe, hat die Vermutung auf mindestens 2,5 Promille geschürt.
Von da ab ,waren aber auch die beiden Polizisten entspannter.

Nun eigentlich sollte es nen Mängelschein geben, aber in Anbetracht der Tatsache das der Kleine nächste Woche verschrottet wird und ich so schön mitgemacht habe, wurde darauf verzichtet.
Ende jut - alles jut

Ich dann die andere vom abbiegen nach rechts (s.o.) angerufen. Da meint die doch nicht tatsächlich das sie auf der anderen Seite auch keine 20m hin standen. Ich wäre also so oder so in eine Kontrolle reingefahren.

Sowas braucht doch kein Mensch

23. Januar 2009

für den gefallenen Engel

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dein leben ist ein ständiger kampf
du hast die seele eines kindes
kennst nur schwarz oder weiß
nur gut oder böse
kannst nur lieben oder hassen
dein ganzes fühlen wird von angst bestimmt
angst, es nicht allen recht machen zu können
angst, alles nicht mehr zu schaffen
angst, entscheidungen zu treffen denn du spürst, du kannst es nicht
angst zu lieben, denn lieben heißt verwundbar sein
angst vor nähe, denn du hast das gefühl du verlierst dich in dir
angst vor einsamkeit, denn du erträgst sie nicht
deine seele - zerfressen vom nicht entscheiden können
vernarbt von vielen schmerzen
gequält von deinen gedanken die sich immer wieder im kreis drehen
tausend ängste- kein trost
tausend fragen keine antwort
tausend feuerwerke in deinem kopf
und das alles in der zerbrechlichen seele eines kindes

20. Januar 2009

Auf ein Neues

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Das Jahr ist schon wieder nen paar Tage alt und wie man sehen kann, habe ich auch im neuen Jahr nen absolutes Zeitproblem.
Wenn auf Arbeit bissel Luft ist, dann gleiche ich das durch Privatkram wie Kindergeburtstage und Autokauf aus.
Apropos Auto- das wird der Neue:


Beim Händler steht er schon seit Samstag und Ende nächster Woche darf ich ihn abholen. Leider kann ich wohl nicht wie erhofft mein Kennzeichen behalten und muss mich an ein neues gewöhnen :-( - aber ich denke das macht der Kleine wett.
Manche verstehen zwar nicht wie man sich so auf nen Auto freuen kann, aber es ist halt was ganz besonderes für mich. Und ich kenne nur himmelhochjauchzend oder zu Tode betrübt. Und dieses Gefühl gerade entschädigt mich für einiges.

In diesem Sinne 2009 ich komme ....

...gefahren.

31. Dezember 2008

25. Dezember 2008

Der Engel...nachträglich

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Eigentlich sollte ja kein Eintrag mehr erfolgen. Aber bestimmte Umstände erfordern halt mal unkonsequente Handlungen.
Und eh Frau anderen Blödsinn macht, gibt es halt nen Eintrag.
Die Schuld sitzt recht tief. Ich weiß nicht, ob es passiert ist, weil ich Dinge manchmal einfach nicht akzeptieren will oder ist es der vergessene Engel, welchen ich dir eigentlich gestern schenken wollte?
Ich weiß es nicht. Was ich weiß ist, das du das nicht verdient hast. Bitte bleib bei mir- Ich brauch dich.
herr, der du mich liebst
bitte vergib
mir sünderin, die schuld


Herr, ich danke dir, dass du die Engel der Heilung ans Bett dieses Menschen schickst, den ich sehr liebe. Ich sehe jetzt, wie du, der Heilige Geist und die Engel, meinen Vater umarmen. Und ich bitte um deine fortdauernde Hilfe, Gott, damit der Frieden und die Gesundheit zu ihm zurückkehren. Dein Wille geschehe.

24. Dezember 2008

Heilig Abend

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Ein ruhiges und besinnliches Fest allen, die es verdient haben und den anderen erst recht.

23. Dezember 2008

Weihnachten 2008

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Heut ist der 23.12.08. Einen Tag vor Heilig Abend. Das Jahr 2008 ist also fast vorbei.

Bin nicht der Typ der das Vergangene aufarbeitet in nem Jahresrückblick.Wo sollte ich auch anfangen??

Dazu gab es einfach zuviele Tiefen und auch Höhen. Ich durfte neue, interessante Menschen kennen lernen und obwohl es meinem Gefühlschaos sicher nicht immer gut tat, bin ich froh das es so gekommen ist. Nun stehen also noch die paar Resttage von 2008 an. Nochmal ne verdammt anstrengende Zeit. Aber dann ist es da- das NEUE Jahr. Wünsche gibt es einige- warten wir ab was davon real wird.

Wir sehen uns 2009







15. Dezember 2008

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Meine Augen sind der Spiegel
meiner Seele.
Nur wer mich wirklich kennt,
kann in ihnen lesen.
Ich kann lächeln,
obwohl meine Seele weint....!
Ich kann weinen,
auch wenn ich glücklich bin...!
Meine Augen können viele Menschen
täuschen.....!
Nur wer mich wirklich kennt,
kann in ihnen sehen wie ich mich
wirklich fühle.
Solange Du das nicht erkennst,
nicht in meinen Augen lesen kannst,
hast Du mich nie wirklich gekannt.

14. Dezember 2008

Noch 10 Tage bis...

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... bis zu Heilig Abend.
So leer war es zum x-mas shopping leider nicht.


Manchmal könnte man echt denken, das im Hirn bei manchen so nen Hebel umgelegt wird und dann läuft alles auf einem Weihnachtssonderprogramm und alles andere wird nebensächlich. Gut ich bin eh nicht so der Weihnachtsfreund (bis auf den Glühwein) , aber ich denke es liegt nicht daran. Ich habe versucht den Mittelweg zu finden- einige Traditionen übernommen und einige neue selber aufgestellt- einfach auch um den Kindern eine besondere Zeit zu bescheren. Ich finde es schade wenn es im Endeffekt nur um das Supergeschenk geht. Armselig- aber wenn es uns schon täglich im Fernsehen vorgemacht wird- Supertalent, Superstar usw. was will man da erwarten.
In diesem Sinne trotzdem eine schöne Weihnachtszeit.

2. Dezember 2008

Gib nicht auf

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nie

Einiges ist gescheh’n und einiges ist passiert,
es ist nur wichtig, dass man die Kontrolle nicht verliert.
Denn nichts ist so schlimm, dass du aufgeben musst.
Egal wie groß ist auch der Frust.
Denn alle Fehler die du begehst,
brachten dich dahin, wo immer du (auch) stehst.

Du kannst das Leben nur rückwärts versteh’n,
doch du musst es vorwärts leben.
Egal was kommt, es wird schon weiter gehen,
du musst nur immer alles geben.

Kopf hoch das Leben, das geht schon weiter.
Geh einfach hoch die Lebensleiter.
Auch wenn mal eine Sprosse bricht,
stört mich das am Ende sicher nicht.

1. Dezember 2008

Engel

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Laß mich Dein Engel sein
Laß mich Dein Engel sein,
der Deine schlaflose Nacht durchschreiten darf
und eine Spur, eine zarte in Dir zurückläßt.
Dir eine Ahnung schenkt,
eine ferne,
die nach Erfüllung strebt.
Laß mich Dein Engel sein,
der die Hand Dir reichen darf
in der tiefsten, Deiner Nacht.
Wenn keiner Dich spürt in Deiner Verzweiflung
und Deiner Begrenztheit.
Laß mich Dein Engel sein,
der zart Dich umfängt mit seinem Flügelschlag.
Wenn Du zu fallen drohst in ein fernes Licht,
das Du noch nie gesehen hast.
Laß mich Dein Engel sein,
laß mich der sein, der Deine Anwesenheit noch spürt,
wenn niemand sie mehr sieht.
Laß mich Dein Engel sein, bitte,
laß mich Dein Engel sein -
und sei Du meiner.

27. November 2008

Borderliner-Grenzgänger zwischen Extremen

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Borderline


Borderliner leben in einer Welt der Extreme. Ihre Gefühle wechseln in Minuten zwischen Liebe und Hass, Euphorie und Depression, Selbstzweifeln und Selbstüberschätzung.

Die Borderline-Persönlichkeitsstörung (abgekürzt BPS), auch emotional instabile Persönlichkeitsstörung genannt, ist die im psychologischen und psychiatrischen Umfeld am häufigsten diagnostizierte Persönlichkeitsstörung.
Die Bereiche der Gefühle, des Denkens und des Handelns sind beeinträchtigt, was sich durch negatives und teilweise paradox wirkendes Verhalten in zwischenmenschlichen Beziehungen sowie im gestörten Verhältnis zu sich selbst äußert. Die BPS wird immer von weiteren Belastungen begleitet, darunter dissoziative Störungen, Depressionen und verschiedene Formen von selbstverletzendem Verhalten (SVV).
Der Name der Störung, „Borderline“, bedeutet auf deutsch „Grenzlinie“ bzw. „grenzwertig“. Das bezieht sich darauf, dass man die Störung früher in den Grenzbereich zwischen den neurotischen Störungen und den psychotischen Störungen eingeordnet hat, da man Symptome aus beiden Bereichen identifizierte.

Im Umgang mit anderen Menschen fällt es Betroffenen schwer, Nähe und Distanz zu regeln. Dabei spielen die kontrastierenden Ängste vor Nähe und Ängste vor dem Alleinsein eine entscheidende Rolle Es kommt vor, dass Betroffene andere kränken, auch unbewusst. Das kann eine Form von Autoagression darstellen oder es kann durch Angst vor Nähe ausgelöst werden. Durch die extreme Gefühlslage kann es zu impulsiven Verhaltensweisen kommen, speziell bei schmerzhafter Kränkung oder vermeintlicher Kränkung, sowie in sozial kritischen Situationen. Solchen Situationen wird individuell begegnet. Bei Kränkungen sind auch andere Reaktionsweisen möglich, wie Rückzug und/oder Verachtung. Unabhängig von diesen Aspekten kann es vorkommen, dass Betroffene sonderbare bis exzentrische Verhaltensmuster an den Tag legen. Bei Konversationen untersuchen Betroffene die Äußerungen und Kommunikationssignale (Gestik, Mimik, Sprechweise) sehr intensiv auf bestimmte Merkmale.

Beziehungsverhalten ist ein Hauptmerkmal bei Persönlichkeitsstörungen, und gerade bei der BPS spielt es eine prägende Rolle. Beziehungen haben eine große Bedeutung für Betroffene, sie sind jedoch beziehungsgestört.
Partnerschaften verlaufen hier sehr individuell und sie können auch gut funktionieren. Jedoch wirken die negativen Impulse oft verheerend. So kann es durchaus vorkommen, dass die Partner geschädigt aus Beziehungen herausgehen. In manchen Fällen werden die Beziehungspartner so stark belastet, dass sie nach längerer Zeit selber psychologische Unterstützung benötigen, insbesondere wegen leichterer Traumatisierungen durch traumatische Übertragungen.

Betroffene leben in einer extremen und auch labilen Gefühlswelt. Äußern kann sich das in kurzwelligen Stimmungsschwankungen und in tiefen emotionalen Krisen. Die Reizschwelle liegt niedrig. Bereits kleine Ereignisse können starke Gefühlsimpulse auslösen und bestimmte Reize können nur schwer verarbeitet werden. So kann es leicht vorkommen, dass sich negative Erfahrungen wie z. B. Kränkungen oder Blamagen emotional und gedanklich festfressen. Sie tauchen als Flashbacks wieder auf und wandeln sich erst lange Zeit später zu normalen Erinnerungen.
Unabhängig von solchen Empfindlichkeiten erleben Betroffene äußerst quälende und diffuse Spannungszustände, wobei sie unterschiedliche Emotionen nicht differenziert wahrnehmen. Zu anderen Zeitpunkten werden solche diffusen Spannungen durch Gefühle von innerer Leere kontrastiert.Nicht jeder Betroffene hat diese Probleme permanent und gleich stark, aber jeder hat irgendwann mal damit zu kämpfen.

Bei vielen Menschen mit einer Borderline-Struktur kommt es neben den reizbaren und affektgeladenen Zuständen zeitweise zu Phasen völliger Affektlosigkeit. Die Person ist dann weniger sensibel bis hin zu absolut gefühlstaub. Manche Betroffene werden durch diese Zustände irritiert, die Mehrheit sieht sich dadurch aber stark entlastet.
Häufig werden extreme Zustände gesucht wie Selbstverletzung, schnelles Autofahren oder exzessiver Drogenmissbrauch, das kann der Versuch sein, sich zu spüren, Spannungen abzubauen oder auch sich zu betäuben.

Angst vor Nähe
Borderline-Betroffene haben Angst vor Nähe und Fremdüberwältigung. Diese Angst kann sowohl in bewusster Form wie auch unbewusst bestehen – paradoxer Weise parallel zur Angst vor dem Alleinsein
Angst vor dem Alleinsein
Die Angst vor dem Alleinsein dreht sich um Beziehungsverlust. Sie beinhaltet zwei Komponenten: Angst vor Verlust eines sozialen Objekts und Angst vor Verlust der Liebe des Objekts. Diese Ängste ergeben sich aus Wünschen nach übergroßer Nähe in sozialen Beziehungen; so genannten Verschmelzungswünschen. Zudem setzen Betroffene unbewusst Alleinsein gleich mit Verlassen sein.
Angst vor Selbstverlust
Die Angst vor Selbstverlust ist wegen des missverständlichen Begriffes nicht mit Todesangst zu verwechseln. Bei dieser Angst befürchten Borderliner, ihre eigene Persönlichkeit, ihre Identität und im weiteren Sinne sich selbst zu verlieren.
Angst vor sich selbst
Die Angst vor sich selbst ergibt sich aus Befürchtungen, die Kontrolle zu verlieren über die eigenen Phantasien, Bedürfnisse oder problematischen Gefühle. Das würde zum Beispiel dazu führen, dass jemand von der eigenen Wut überwältigt wird, dass jemand bestimmte Phantasien nicht mehr von der Realität unterscheiden kann oder dass jemand zwanghaft einem Impuls nachgeben muss.
Angst vor struktureller Regression
Angst vor struktureller Regression ist eine bewusste oder unbewusste Angst davor, den erreichten Ich-Status wieder zu verlieren, zum Beispiel, dass der Stand der eigenen Leistungen und/oder die Leistungsfähigkeit nicht gehalten werden kann. Hier besteht ein Zusammenhang damit, dass BPS-Betroffene partiell enorm leistungsfähige Menschen sind, aber trotzdem schwere Belastungen haben. Dadurch sind sie häufig mit Scheitern konfrontiert, sowohl beruflich wie auch im Privatleben.
Selbstverletzendes Verhalten und Suizidalität
Selbstverletzendes Verhalten (SVV) bei der BPS ist von Suizidalität abzugrenzen, weil SVV nicht mit Selbstmordabsicht betrieben wird. Es gibt verschiedene Arten von selbstverletzendem Verhalten im engeren Sinne, wie körperliche Selbstverletzungen durch Ritzen, Blutabnehmen, Quetschen, Brennen (Feuerzeug) und andere Methoden. Außerdem gibt es indirektere Formen wie Substanzmissbrauch, SVV durch Essstörungen und allgemein durch exzessive Verhaltensweisen. Selbstverletzendes Verhalten im weiteren Sinne kann durch bewusste oder unbewusste Handlungen erfolgen, die den Betroffenen gefährden, in eine schlechtere Lage bringen oder ihm Ärger einbringen.

Selbsttest